Lehrpfad

Im öffentlichen und teilöffentlichen Raum der Südstadt werden ab Februar 2020 Hochbeete aufgestellt. Mit Sichtfenstern im Wurzel- und Bodenbereich zur Beobachtung des Bodenlebens. Je nach Standort wird ein Insektenhotel, ein Komposthaufen und Infotafeln errichtet.
Wir möchten an einigen Hochbeeten, die im Bereich Kringelgraben fußläufig beieinander liegen einen interaktiven Lehrpfad anbringen. Auf Infotafeln und an zu entdeckenden Standorten wird ein QR-Code von zu lösenden Aufgaben und Rätseln entstehen. Diese Standorte können als Medium für den Schulgartenunterricht genutzt werden.

Der Bau der adressatengerechten Hochbeete und die Erstbepflanzung erfolgt unter Mithilfe der AFW Arbeitsförderungs- und Fortbildungswerk GmbH sowie durch Ehrenamtliche und in Rücksprache mit dem Amt für Stadtgrün und dem Ortstbeirat der Südstadt.

Ein weiterer Bestandteil des Lehrpfades ist das Bereitstellen von Unterrichtsmaterialien für Grundschulen. Dazu kooperieren wir mit der Universiät Rostock. Insbesondere mit Frederik Ernst, Universität Rostock, Institut für Grundschulpädagogik, Lernbereich Sachunterricht und Grundschulpädagogik. Eine Aufgabe der Studierendengruppe „Garten-Lehrpfad der Uni Rostock/Institut für Grundschulpädagogik“ war es, eine inhaltliche Teilkonzipierung unseres geplanten Hochbeete-Lehrpfades zu entwickeln, sodass die Nutzung durch Grundschulen sinnvoll möglich ist. Entstanden sind Handreichungen und Arbeitsblätter, die Lehrer*innen nutzen können um den Unterricht im Bereich Umweltbildung durchzuführen. Erstellt wurden diese durch Jessica Ahrens, Lissy Bußmann, Helene Krüth und Benjamin Robert Nerstheimer:

Hier ein paar Eindrücke unserer Fahrradrunde am 26. November 2019 durch die Rostocker Südstadt mit der Gruppe „Garten-Lehrpfad der Uni Rostock/Institut für Grundschulpädagogik“. Wir waren auf der Suche nach Standorten für Hochbeete und nach bereits vorhandenen offenen Gärten, Insektenhotels und essbaren Pflanzen. Das was es bereits in der Rostocker Südstadt (zu entdecken) gibt, wird durch KUBU als Beitrag zum Klimaschutz sichtbar gemacht und die Studierenden nahmen dies als Anregung für die Entwicklung ihrer Lehrpfadtools mit.